Internationale Projekte in unseren Master-Studiengängen



Im Sommersemester 2026 bearbeiten Studierende des Masterstudiengangs Operations Management (MOM) ein internationales Fabrikplanungsprojekt mit dem Projektpartner RE:CIRCLE Ontario LLC, USA.
Der Schwerpunkt liegt auf der Neuplanung einer Fabrik zur Verarbeitung von vorkonsumtiven Lebensmitteln und Lebensmittelresten aus dem Einzelhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel, der Lebensmittelproduktion und Distributionszentren zu hochwertigem Tierfutter oder Einsatzstoffen für die Energiegewinnung mit dem Ziel, keine Abfälle auf Deponien zu entsorgen.
Das Projekt verdeutlicht den internationalen Praxisbezug des MOM-Studiengangs an der Hochschule Reutlingen.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines optimierten Produktionsprozesses für einen neuen Standort, um das Verarbeitungsvolumen signifikant zu erhöhen. Die Studierenden analysieren vor Ort in den USA die bestehende Anlage, erfassen Wertströme und bilden diese in einem digitalen 3D-Modell mit der Fabrikplanungssoftware visTABLE® ab.
Auf Basis einer Schwachstellenanalyse der Ist-Fabrik wird ein erweitertes Maschinen- und Technologiekonzept entwickelt. Dieses Konzept zielt auf eine Steigerung des Durchsatzes sowie auf eine effizientere und zukunftsfähige Prozessgestaltung. Die SOLL-Fabrik, modelliert in visTABLE®, wird in Kooperation mit dem ENGINEERING LAB an der immersiven 3D-VR-Powerwall evaluiert. Diese Methodik verbindet Fabrikplanung, digitale Modellierung und virtuelle Validierung im Rahmen eines internationalen Praxisprojekts.
Das Projekt unterstreicht den internationalen Ansatz des MOM-Studiengangs: Studierende bearbeiten reale Aufgabenstellungen bei internationalen Partnern, wenden englischsprachige Fachterminologie an und nutzen digitale Werkzeuge im globalen Kontext. Durch die Zusammenarbeit mit RE:CIRCLE Ontario LLC gewinnen die Studierenden Einblicke in internationale Produktionsstrukturen und regulatorische Rahmenbedingungen und leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit ganz im Sinne der Ziele der Fakultät NXT Nachhaltigkeit und Technologie.
Der größte AHA-Moment des Teams ist dabei die Erkenntnis, dass die besten Lösungen oft erst dann entstehen, wenn man eine vertraute Problemstellung aus einer völlig neuen Perspektive betrachtet und sich im Denken frei macht, um scheinbar fixe Grenzen zu verschieben oder ganz aufzulösen.
Das Projektteam: Felix Degen, Philip Fuchs, Maximilian Kermer, Anmol Ranger, Dominik Rempp, Philipp Rist, Marc Seifert unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Harald Augustin, Leiter ENGINEERING LAB.





