Soziale Arbeit (SOA) - B.A.
Menschen im Mittelpunkt
Eine zentrale Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es, soziale Gerechtigkeit durch gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit zu fördern sowie zur Unterstützung von Individuen und Gemeinschaften bei der Bewältigung sozialer Herausforderungen beizutragen. Im Studiengang Soziale Arbeit erwerben Sie Fähigkeiten, um mit Individuen, Gruppen und dem Gemeinwesen daran zu arbeiten, soziale, wirtschaftliche und politische Partizipation zu ermöglichen und nachhaltige Entwicklungen zu unterstützen.
Der Bachelorstudiengang ist seit 2018 auf dem Reutlinger Campus verortet. Zum Sommersemester 2025 wurde er mit mehr als 100 Studierenden in der Fakultät NXT Nachhaltigkeit und Technologie integriert. Diese Veränderung bietet Studierenden durch eine enge Verzahnung mit sozialen und technologischen Entwicklungen die Grundlage für eine zukunftsweisende Ausbildung in einem interdisziplinären Umfeld.

Regional
Zahlreiche Kooperationen mit regionalen EinrichtungenVernetzt
Enger Transfer aus Theorie, Wissenschaft und PraxisPraxisnah
Unmittelbare Praxiserfahrung während des gesamten Studiums
Eckdaten
Alle Daten und Fakten für Ihren Studiengang auf einen Blick
Studiendauer
Studienplätze
Studienbeginn
Unterrichtssprache
Zulassungsvoraussetzungen
Kosten

Ihre persönliche Studienberatung ist gerne für Sie da!
Ihr Bewerbungsprozess
Häufige Fragen zum Bachelor Soziale Arbeit
Sie möchten gesellschaftlich etwas bewegen? Möchten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen professionell unterstützen und gemeinsam Lösungen finden?
Dann sind Sie im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Reutlingen genau richtig!
Die Aussage „Soziale Arbeit ist ein Beruf, der die ganze Person fordert“ (Wendt, 2021) meint, dass Fachkräfte der sozialen Arbeit nicht nur ihr fachliches Wissen einsetzen, sondern mit ihrer gesamten Persönlichkeit tätig sind. Somit ist es für ein erfolgreiches Studium von Bedeutung eine gute soziale Kompetenz mitzubringen bzw. zu entwickeln, wie bspw.
- Empathie, Beziehungsgestaltung, Freude an der Arbeit mit Menschen
- Kommunikationsfähigkeit, Interesse am lösungsorientierten Arbeiten
- Interesse an gesellschaftlichen Themen, Bereitschaft zur Einmischung
- Belastbarkeit im Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen anderer, Sorge für sich selbst, Stressmanagement
- Bereitschaft zur Selbstentwicklung, wie Selbstreflexionsvermögen, Selbstkritikfähigkeit, Teamfähigkeit
- Bereitschaft, die eigene Haltung zu reflektieren und ein professionelles Werteverständnis zu entwickeln (Umgang mit Macht und Verantwortung, Respekt, Wertschätzung, Zuverlässigkeit, Vertraulichkeit).
- Für ein erfolgreiches Studieren für Sie persönlich, sowie für alle anderen Beteiligte, sollten Sie Interesse an einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen, Workshops, Exkursionen mitbringen sowie
- die Bereitschaft - in Abgrenzung zu einer Berufsausbildung - zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung und theoretischen Reflexion in den Grundlagenwissenschaften wie Sozialpolitik, Soziologie, Pädagogik, Psychologie und ethischen Prinzipien.
Die Projektstudiensemester und das Praxissemester verlangen eine gute Selbstorganisation, Teamfähigkeit und professionelles Auftreten in sozialen Einrichtungen. Das Projektstudium sowie auch das Praxissemester werden durch Lehrveranstaltungen gut begleitet.

Der Studiengang Soziale Arbeit vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse in Gesprächsführung, Beratung und Fallverstehen. Sie erwerben Kompetenzen in Sozialforschung, Organisationsentwicklung, Marketing, Finanzierung und Fundraising.
Und wussten Sie, dass im Studium der Soziale Arbeit mehr Sozialrecht enthalten ist als in fast jedem Jurastudium?!! Die Falllogik ist übrigens etwas, was die Soziale Arbeit mit Jura gemeinsam hat. In der Sozialen Arbeit liegt der Fokus dabei auf der Bearbeitung des gesamten sozialen Problems, nicht ausschließlich auf den (sozial-)juristischen Aspekten eines Falls.
Alles in allem: #SozialeArbeit gilt als eine der „herausforderndsten psychosozialen Professionen“ (Fuchs, 2021). Sie arbeitet transdisziplinär, verbindet Theorien aus Recht, Psychologie, Soziologie und anderen Fachgebieten, um komplexe soziale Situationen zu verstehen und zu bearbeiten. Außerdem wird erwartet, dass Ihnen der Brückenschlag zwischen möglichen individuellen Problemlagen einerseits und gesellschaftlichen Kontexten andererseits gelingt.
Die Übersicht zeigt die einzelnen Module und die vielfältige Themenbreite in dem Studiengang „Soziale Arbeit“ auf.
Bereits im ersten Semester lernen Sie, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert. Das ist besonders wichtig, um später z. B. in Forschungsprojekten mitarbeiten zu können. Denn Forschung ist ein zentraler Schwerpunkt an der Hochschule Reutlingen. Von Anfang an erwerben Sie Grundlagenwissen: Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit, Einblicke in gesellschaftliche Themen, wie z. B. Genderperspektiven, rechtliche Grundlagen, oder wie Sie Beratungssituationen professionell gestalten.
Module, die wir besonders spannend fanden: Recht in der Sozialen Arbeit: Wir lernen, welche Rechte Menschen haben – und wie wir sie unterstützen können, diese auch durchzusetzen. Ethische Perspektiven: Wir diskutieren unterschiedliche Weltanschauungen und betrachten gesellschaftliche Dilemmata aus ethischer Sicht. Methoden der Beratung, vor allem systemische Beratung: sehr praxisnah – wir lernen viele Methoden, die wir direkt anwenden können.
Inhaltliche Schwerpunkte des Studiengangs: Geschichte, Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit, Gesellschafts- und humanwissenschaftliche Grundlagen, Rechtliche, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Methoden und Konzepte, auch kreative und ästhetische Praxisformen, Ethische Fragen, z. B. wie man in schwierigen Situationen verantwortungsvoll handelt.
Ein besonderes Merkmal ist die starke Praxisorientierung: Zwei Projektstudienmodule und ein integriertes Praxissemester ermöglichen den direkten Bezug zur Berufswelt.
In höheren Semestern tauchen Sie ein in die Bereiche Case-Management, interkulturelle Arbeit, Hilfeplanung oder betriebswirtschaftliche Aspekte.
Das Studium schließt mit Modulen zur Disziplin der Sozialen Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit und der Reflexion gesellschaftlicher Strukturen ab. Insgesamt fördert der Studiengang sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Tätigkeit im sozialen Bereich.
Sie können die Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung, das Modulhandbuch, die Auswahlsatzung sowie die Richtlinie für das Praktisches Studiensemester weiter oben auf der Website unter Downloads & Links einsehen.
Nein, ein Vorpraktikum muss nicht nachgewiesen werden. Wir empfehlen jedoch, im Vorfeld des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was Soziale Arbeit bedeutet und ob Ihnen die Arbeit mit Menschen gefällt.
Falls Sie vor dem Studium eine Ausbildung oder einen Freiwilligendienst/ Prakt. Tätigkeit absolviert haben, besteht die Möglichkeit damit die Note im Bewerbungsverfahren zu verbessern (Bonierung).
Bewerben Sie sich fristgerecht bis zum 15.07. für das folgende Wintersemester. Das Portal hochschulstart.de öffnet im Mai. Achten Sie bei der Priorisierung auf die Wahl des für Sie passenden Studienorts und Studiengangs. Setzen Sie Ihren priorisierten Studiengang auf Platz 1. Bis zu zwölf Bewerbungen sind möglich, drei an der Hochschule Reutlingen.
Sie können sich mit der Hochschulzugangsberechtigung Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder der Allgemeine Hochschulreife (Abitur) bewerben.
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht alternativ ein Hochschulzugang über eine abgeschlossene Berufsausbildung ggfs. mit anschließender Berufserfahrung („Studieren ohne Abitur“). Informieren Sie sich frühzeitig, da für die Eignungsprüfung für beruflich Qualifizierte andere Bewerbungsfristen gelten.
Erzieher*innen, Heilpädagog*innen und Heilerziehungspfleger*innen können einen direkten Hochschulzugang für den Studiengang Soziale Arbeit über das Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg erhalten.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Die verfügbaren 41 Studienplätze/Jahr werden nach einem Auswahlverfahren vergeben. Die Auswahlnote berechnet sich nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Entsprechend der Auswahlsatzung können Sie Ihre Note durch ausgewählte Berufsausbildungen oder einen Freiwilligendienst/Prakt. Tätigkeit verbessern.
Sie können sich zunächst mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife an der Hochschule Reutlingen bewerben. Im Falle einer Zulassung benötigen Sie spätestens zur Immatrikulation das Endzeugnis der Fachhochschulreife (schulischer + berufsbezogener Teil)
Seit der Eröffnung des Studiengangs 2018 überschreitet die Anzahl der Studienbewerber*innen die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze um ein Vielfaches. Deshalb muss in einem geregelten Auswahlverfahren eine Rangliste (überwiegend nach der Note) gebildet werden, nach der die Zulassung erfolgt. Möglicherweise können Sie über einen Freiwilligendienst/ Prakt. Tätigkeit Ihre Note verbessern (Bonierung). Es lohnt sich immer, es mit einer Bewerbung zu versuchen. Näheres dazu finden Sie in der Auswahlsatzung auf der Website unter Downloads & Links
Die Lehrsprache ist grundsätzlich Deutsch. Es gibt einige wenige Lehrveranstaltungen, die in Englisch ca. Niveau B2 gehalten werden.
Am Institut für Fremdsprachen (IfF) der Hochschule Reutlingen können Studierende aus zahlreichen Fremdsprachenkursen wählen und Sprachprüfungen ablegen. Ergänzend dazu werden Workshops zu interkultureller Kommunikation sowie zum wissenschaftlichen Schreiben angeboten
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit das Praxissemester gem. den Richtlinien im 5. Fachsemester im Ausland zu absolvieren oder ein Theoriesemester z.B. über das Erasmusprogramm, vorzugsweise nach dem Praxissemester. Beides bedarf guter Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes, eine frühzeitige, konsequente Planung sowie ein hohes Maß an Eigenengagement. Da der Studiengang erst seit dem Sommersemester 2025 an der Hochschule Reutlingen angeboten wird, befindet sich das Netzwerk von Partnerhochschulen für ein Theoriesemester im Ausland derzeit noch im Aufbau.
Mit 41 Studienplätzen/Jahr schafft der eher kleine Studiengang eine persönliche Atmosphäre. Insgesamt beleben ca. 100 bis 140 Studierende der Soziale Arbeit den Campus und studieren mit insgesamt 5.000 Studierenden der Hochschule in einem interdisziplinären Umfeld und einer Infrastruktur mit großem Lernzentrum/Bibliothek, Mensa, Hochschulsport.
Durch das Projektstudium im 3. und 4. Fachsemester sowie Praxissemester im 5. Semester besteht im Studiengang Soziale Arbeit ein hoher Praxisbezug während des gesamten Studiums. Sie können frühzeitig Berufserfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und für sich früh eine Identifikation mit dem Beruf, eine Haltung entwickeln.
Das Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Reutlingen ist bewusst generalistisch orientiert, mit Fokus auf verschiedene Handlungsfelder sowie aufgrund des Projektstudiums mit einer Vertiefung im Bereich forschendem Lernen.
Da der Sozialbereich in der Region ein bedeutsamer Wirtschaftszweig ist, ist der Bedarf an Fachkräften groß.Die Einrichtungen haben ein großes Interesse an diesem Studiengang. Es gibt einen Unterstützerkreis, der u.a. 2018 den Grundstein für den Start des Studiengangs gelegt hat und es gibt zahlreiche Kooperationenmit sozialen Trägern in der Region Neckar-Alb.
Durch die Einbeziehung von Lehrbeauftragten aus verschiedenen sozialen Einrichtungen aus der Region werden vielfältige Perspektiven aus der Praxis aufgezeigt und bereichern damit das Angebot.
Der Campus liegt im Grünen, zwischen Streuobstwiesen am Stadtrand von Reutlingen und bietet neben einem guten ÖPNV-Anschluss kostenfreie Parkplätze für Studierende an.
Entsprechend dem zeitlichen Aufwand für das Studium handelt es sich um ein Vollzeitstudium. Pro Semester können 30 CreditPoints (CP) erworben werden. Ein CP entspricht etwa 30 StundenIhrerinvestierten Arbeit in Form von Vorlesungen/Seminare, Selbststudium (Vor- und Nachbereitung), Exkursionen, Prüfungsvorbereitung, Prüfungszeiten.
An der Hochschule Reutlingen kann Soziale Arbeit nicht dual oder berufsbegleitend studiert werden. Die Lehrveranstaltungen finden i.d.R. in Präsenz statt, da diese so durch zwischenmenschliche Interaktion, Beziehungsaufbau und Kommunikation bereichert werden.
Viele Studierenden jobben neben dem Studium und sammeln damit wertvolle Berufserfahrung. Informieren Sie sich, wie viele Wochenstunden Sie maximal arbeiten dürfen, um den Studierendenstatus (z.B. studentische Krankenversicherung) zu sichern. Achten Sie auf die Verdiensthöhe, wenn Sie bspw. BAföG oder Gelder über ein Stipendium erhalten.
Pro Semester ist ein Semesterbeitrag von 199,30 € zu entrichten (Stand WiSe 2026/27).
Die Hochschule berät und unterstützt bei der Beantragung von Stipendien und veranstaltet dazu jedes Semester einen Stipendieninfoabend.
Weitere Infos finden Sie hier.
Zuständig ist das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim. Für die Leistungsbescheinigung nach §48 BAföG nach dem 4. Fachsemester und für andere Fragen können Sie den BAföG-Beauftragten in der Fakultät NXT ansprechen. Nähere Informationen erhalten Sie zu Studienbeginn.
Auf dem Campus stellt das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim Wohnraum in unterschiedlichen Formen bereit, von Einzelappartements bis zu Wohngemeinschaften. Ergänzend dazu betreibt die GWG das Alice-Salomon-Haus, ein großes Studierendenwohnheim, in dem sich zudem Büros und ein Seminarraum des Studiengangs befinden.
Wenn Sie bereits ein Studium an einer deutschen Hochschule abgeschlossen haben, können Sie sich für ein zweites Studium bewerben. Bis zu 3 Prozent der Studienplätze sind für Zweitstudienbewerber*innen reserviert. Sie nehmen nur innerhalb dieser Quote am Vergabeverfahren teil.
Zu berücksichtigen ist die Zweitstudiumsgebühr, die das Land Baden-Württemberg (nicht die Hochschule) erhebt
Das kann variieren. Die ersten Zulassungsangebote werden in den ersten Wochen nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist versendet. Sie erhalten dafür eine Mail von der Plattform hochschulstart.de. Im nächsten Schritt müssen Sie den Studienplatz auf hochschulstart.de annehmen. Im Anschluss erstellt die Hochschule Reutlingen Ihren Zulassungsbescheid.
Wichtig: Schauen Sie regelmäßig in Ihre Mails, um die Fristen nicht zu verpassen. Auch zu späteren Zeitpunkten werden noch Zulassungsangebote von hochschulstart.de verschickt. Da nicht alle Bewerber*innen ihren Studienplatz annehmen, werden manchmal Plätze wieder frei und an Bewerber*innen auf der Warteliste vergeben.
Das Wintersemester beginnt offiziell am 1. September. Die Lehrveranstaltungen und damit der reguläre Studienbetrieb starten jedoch erst Ende September/Anfang Oktober.
Lassen sich gemeinsame Kompetenzen finden, können Sie nach erfolgreicher Immatrikulation zu Studienbeginn ein Antrag auf Anrechnung bzw. Anerkennung stellen. Dafür gelten Fristen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie zu Studienbeginn.
Studierende, deren Studierfähigkeit durch Behinderung oder chronische Erkrankung beeinflusst wird, können einen Antrag auf Nachteilsausgleich bei Prüfungen stellen. Dafür gelten Fristen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie zu Studienbeginn.
Nutzen Sie die Einführungsveranstaltungen der Fakultät in der ersten Semesterwoche. Tauschen Sie sich mit Ihren Mitstudierenden aus und knüpfen Sie Kontakte. Bleiben Sie mit Ihren Fragen nicht allein.
Prüfen Sie das Angebot der Hochschule "suppoRT your studies!". Dazu gehören bspw. das wissenschaftliche Schreiben im Studium sowie das studierenplus Programm.
Soziale Arbeit bietet vielfältige Berufsperspektiven und gehört zu den gefragtesten Berufsfeldern in Deutschland – qualifizierte Fachkräfte werden gesucht. Der Bachelorabschluss ist unmittelbar berufsqualifizierend. Durch die breite Ausbildung können Sie in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, bei freien und öffentlichen Trägern in allen Arbeits- bzw. Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit arbeiten. Die Bandbreite reicht von direkter Beratung bis hin zu Organisations- und Projektarbeit. Es gibt Angebote im stationären sowie ambulanten Bereich. Es ist möglich als Freelancer sowie auch als Angestellte*r zu arbeiten. Es gibt Angebote in Behörden sowie bei freien Trägern, somit von starken bis zu flachen Hierarchien.
Kinder- und Jugendhilfe; Jugendämter, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit
Arbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen: Beratung, Integration und Unterstützung, Sozialarbeit in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Kommunen
Sozialpsychiatrie & psychosoziale Unterstützung: Beratungsstellen, sozialpsychiatrische Dienste, Einrichtungen zur Unterstützung psychisch erkrankter Menschen
Erwachsenenbildung und Gemeinwesenarbeit: Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen, Projekte zur Förderung sozialer Teilhabe, Bildungs- und Begegnungsangebote für Erwachsene
Arbeit mit älteren Menschen / Alter & Gesundheit: Seniorenberatung, gerontologische Sozialarbeit, soziale Dienste in Pflegeeinrichtungen
Besondere Lebenslagen & soziale Krisen: Wohnungslosenhilfe, Straffälligenhilfe, Suchtberatung, Schuldnerberatung
Projekt- und Quartiersarbeit: Sozialraumentwicklung und nachhaltige lokale Veränderungen.
Beratung & Case Management: Allgemeine Sozialberatung, Familienberatung, Arbeit in multidisziplinären Teams im Sozial- und Gesundheitswesen
Recht & Verwaltung: Verfahrensbeistandschaftam Familiengericht, rechtliche Betreuung
Viele Studierende knüpfen bereits im Studium über Nebentätigkeiten oder im Praxissemester Kontakte zu potentiellen Arbeitgeber*innen.
Zudem bietet sich Sozialarbeiter*innen während ihres Berufslebens ein umfangreiches Angebot von interessanten Zusatzqualifikationen an, wie systemische Beratung, Erlebnispädagogik oder tiergestützte Therapie. Ein besonderes berufliches Profil lässt sich in dieser Profession sehr gut auf- und ausbauen.
Auch ein Masterstudium kann eine Option sein. Nach einem erfolgreich absolviertem Bachelorabschluss mit 210 CreditPoints kann - mit entsprechender Abschlussnote - im Anschluss ein Master absolviert werden. Unterstützt wird das Vorhaben in unserem Studiengang dadurch, dass wir den Schwerpunkt „forschendes Lernen“ im Rahmen des Projektstudiums bieten.
Neben dem akademischen Grad ist in zahlreichen Arbeitsbereichen der Sozialen Arbeit die Staatliche Anerkennung eine berufsrechtliche Einstellungsvoraussetzung, insbesondere wenn es sich um hoheitliche, also staatliche Aufgaben handelt, wie im Jugendamt bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung oder in der Bewährungshilfe bei der Betreuung von Straffälligen.













