Spannende Semesterprojekte aus dem Masterstudiengang Operations Management
Im Masterstudiengang Operations Management an der Fakultät NXT erleben die Studierenden reale Projekte aus Industrie und Forschung hautnah. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen werden direkt im Studium Aufgabenstellungen im Anwendungszusammenhang gelöst.
BRAMAS - Brachflächenmanagement im Remstal | Zukunftsstiftung Remstal
In diesem Projekt entwickelten die Masterstudierenden gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Remstal Lösungen zur Reaktivierung brachliegender Weinbauflächen und Streuobstwiesen. Ziel war es, die von Verbrachung betroffenen Flächen langfristig wieder wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Im Fokus standen schwer zugängliche Steillagen und kleinteilige Parzellen. Dafür erarbeitete das Team Konzepte, die moderne Technologien wie Robotik und autonome Systeme mit neuen Organisations- und Betreiberkonzepten verbinden. Ergänzend wurden Modelle zur Zusammenarbeit verschiedener Akteure sowie Ansätze für Finanzierung, Skalierung und Umsetzung entwickelt.
Zukunftsbetrachtung Humanoider Robotik In der KEP-Branche | DPD
Gemeinsam mit DPD Deutschland untersuchten die Studierenden den aktuellen Entwicklungsstand humanoider Roboter und deren mögliche Einsatzfelder in der Kurier-, Express- und Paketbranche.
Durch Marktanalysen, Workshops, Experteninterviews und Gespräche mit Herstellern wurden technische Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Als Ergebnis entstanden ein Bewertungstool zur Einschätzung der Wirtschaftlichkeit potenzieller Einsatzszenarien sowie eine Übersicht relevanter Hersteller. Damit erhielt DPD eine fundierte Grundlage zur Beobachtung zukünftiger Entwicklungen im Bereich humanoider Robotik.
Entwicklung eines Bewertungstools zur Automatisierbarkeit von Geschäftsprozessen | EnBW AG
Gemeinsam mit EnBW entwickelten die Projektteilnehmenden das Process Automation Assessment Tool, ein Framework zur systematischen Bewertung von Automatisierungspotenzialen in Unternehmen.
Das Projekt adressierte Herausforderungen wie steigenden Effizienzdruck, Fachkräftemangel und die wachsende Bedeutung von KI. Entstanden sind ein Quick-Scan-Tool zur ersten Potenzialbewertung sowie ein Deep-Assessment-Tool für detaillierte Analysen.
Recycling von Inkontinenzabfällen | KEA-BW
Gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg entwickelte die Projektgruppe Ansätze für die nachhaltige Verwertung von Inkontinenzabfällen.
Es entstand ein Modell für die Zusammenarbeit verschiedener Akteure beim Betrieb einer HTC-Anlage. Parallel erforschte das Team gemeinsam mit der Fakultät Texoversum nachhaltige Faserstoffe als Alternative zu Kunststoffanteilen in Inkontinenzprodukten. Das Projekt betrachtete damit die gesamte Wertschöpfungskette von neuen Materialien bis hin zum Recycling.
KI-Potenziale in Unternehmensprozessen und Quantifizierung des KI-Einsatzes | RSU GmbH & Co.KG
Gemeinsam mit der RSU entwickelten die Masterstudierenden eine Analyse zur Identifikation und Bewertung von KI-Potenzialen in Unternehmensprozessen.
Untersucht wurden Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Kreditrisikomanagement sowie in Softwareentwicklungsprozessen. Zusätzlich entstand ein Framework zur systematischen Messung des Nutzens von KI-Anwendungen und zur Priorisierung geeigneter Einsatzfelder.
Erfassen, visualisieren und analysieren des Materialflusses eines bestehenden Intralogistiksystems | Toyota Automated Logistics EMEA B.V.
Gemeinsam mit Toyota Automated Logistics entwickelte die Projektgruppe eine Methode zur schnellen digitalen Erfassung und Bewertung von Materialflüssen in automatisierten Lagern.
Hierfür wurden Protokolldaten mit dem Erfahrungswissen der Anlagenbetreibenden kombiniert. Das Ergebnis war ein digitales Abbild der Lagerabläufe, aus dem wichtige Kennzahlen für Optimierungs- und Erweiterungsmaßnahmen abgeleitet werden konnten. Gleichzeitig bot das Projekt wertvolle Erfahrungen in der interdisziplinären Teamarbeit.
Vom Klick über den Konfigurator bis zur Theke – Würths Servicedienstleistungen für ein zukunftsfähiges Kundenerlebnis | Adolf Würth GmbH & Co. KG
Im Rahmen des Student-Consulting-Projekts entwickelten die Studierenden Konzepte zur besseren Vermarktung von Servicedienstleistungen der Adolf Würth GmbH & Co. KG.
Dafür analysierten sie die relevanten Vertriebskanäle vom Onlineshop bis zum Direktvertrieb und erarbeiteten Maßnahmen zur verbesserten Sichtbarkeit der Services. Ergänzend wurden bestehende Prozesse untersucht und Optimierungsempfehlungen entwickelt. Ziel war es, das Potenzial des Serviceportfolios besser auszuschöpfen und den Zugang für Kundinnen und Kunden zu vereinfachen.












